Kurzfassung
einiger Ergebnisse des Projekts
"ww
w.interkidz.de"
Allgemeine
+ grundsätzliche Aspekte
Die Kinder
hatten keinerlei Berührungsängste beim Umgang mit dem PC.
Ihr grundsätzliches
Interesse war groß bis sehr groß.
Ausgesprochene
"Computerfreaks" gab es nicht.
Die sog. "Computerneulinge"
ließen sich auf den PC und seine Möglichkeiten neugierig ein.
Spielerfahrenere Kinder gaben Hilfestellungen, egal, ob Mädchen oder
Junge!
Es gab keine Nachfrage
in Richtung "Ballerspiele".
"Ausreichend
anregende" Software war vorhanden!
Personale
Aspekte
Die Kinder gerieten
am PC nicht unter Zeitdruck,
und waren auffallend
konzentriert am PC!
Eher "ruhige" Kinder
wurden am PC unbefangen aktiv.
Problemlösungen
fanden sie in der Regel selbständig,
denn sehr häufig
bezogen sie sich gegenseitig mit ein!
Ein sehr hohes
Maß an Selbstorganisation konnte festgestellt werden!
Soziale
Aspekte
Die Kinder zeigten
am PC ein ausgesprochen positives Sozialverhalten!
Es gab so gut wie
keine aggressiven Auseinandersetzungen am PC ,
sondern fast durchweg
gemeinsame Problemlösungen!
Es gab keinerlei
Isolation, und es bildeten sich oft neue "Freundesgrupppen".
Die Regel war eine
angeregte Kommunikation, auch geschlechtsübergreifend!
Geschlechtsspezifische
Aspekte
Eine Verbesserung
der Sozialisationsbedingungen für Mädchen
im Computerbereich
konnte eindeutig festgestellt werden!
Es gab beidgeschlechtlich
Kinder mit Schwierigkeiten am PC
und beidgeschlechtlich
"kleine Experten" am PC!
Die Kinder hatten
keine geschlechtsspezifischen Vorurteile,
sondern bildeten
sehr häufig partnerschaftliche Allianzen!
Der Anstieg der
Beteiligung von Mädchen an PC-Aktivitäten war sehr deutlich!
Didaktisch-methodische
Aspekte
Es gab keine "Vernachlässigung"
anderer Aktivitäten,
keine "Dauersitzungen"
oder Streitereien,
sondern oft Weiterverarbeitung
im Freispiel
und auch kreative
Ideen, den PC einzusetzen!
Positive Ergebnisse
beim Einsatz spezifischer Lernsoftware waren signifikant.
Der PC bietet besondere
Entwicklungsanreize!
Der PC ist selbstverständlicher
Bestandteil der Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten!
Der PC verhindert
keine der anderen Aktivitäten, er ist lediglich eine weitere!
Es gab durchweg
sachgemäßen Umgang mit Hard- und Software!
Die Regel war:
das Einhalten der Regel.
Auswirkungen
auf den Hortalltag
Das Konflikt- und
Aggressionspotential verringerte sich erkennbar!
Unter bestimmten
Voraussetzungengab es:
-weitgehend selbständige
Beschäftigung der Kinder mit dem PC
-Entzerrung des
Gruppengeschehens
und die Möglichkeit
von "besonderen Hilfen"!
Die Kinder entwickelten
einen "ganz persönlichen" Gebrauch des PC.
Es gab großes
Interesse der Eltern am Einsatz von PC's.
Was
noch nicht erreicht wurde
Eine Kommunikationsplattform
für Hortkinder in Bremen und "umzu"!
Ein adäquates
Fortbildungsangebot (technisch, aber vor allem pädagogisch).
Was
sich bewegt hat
Die "neuen Medien"
tauchen im Fachkonzept auf!
Ihr Einsatz in
kommunalen Kindertagesheimen findet zunehmendes Interesse!
Es gab Fortbildungsveranstaltungen
im Rahmen des Projektes!
Das Projekt und
die Ergebnisse werden vorgestellt an 2 weiteren Fachtagungen:
31.05.02 Magistrat
der Seestadt Bremerhaven
02.06.02 Paritätischer
Wohlfahrtsverband Bremen
"Neue Medien in
der Bildungs- und Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen"
Es geht weiter!
Der
komplette Abschlußbericht mit allen Materialien liegt vor
und kann angefordert
werden (Schutzgebühr: 5 €) bei:
KiTa Bremen
Faulenstr. 14-18
28195
Bremen
Angelika.Koppelmeyer@KiTa.Bremen.de